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St. Johannes

Kulturfahrten & Ausflüge

 

Gemeinsame Reisen, Erleben der Gemeinschaft beim Pfingstwochenende in Weyer waren immer wichtige Punkte in unserer Gemeinde

Kontakt: Helga Wöber

 

Helga Wöber und Monika Kraft laden ein zu einer Gruppenreise mit Autobus

"Teilweise Erkundung Südtirols"
Sterzing, Bozen, Brixen, Meran, Schloss Tirol, Müstair, Vintschgau

Trutzige Burgen und imposante Schlösser, farbenfroh ausgemalte Kirchen und
einsame stille Kapelen, malerische Dörfer und Städtchen in ganz
unterschiedlichen Kulturlandschaften.

Rückblick Fotos klicke hier


Kulturfahrt der Gemeinde St. Johannes:
Südtirol April 2010

   

 

Ein etwas abgewandeltes Südtirol-Lied

Wenn es sich wunderbar erweist und man jetzt Südtirol bereist so stimmt man an einen Gesang macht Italiener furchtbar krank doch freut man sich am Singen und lässt es daher klingen: Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein das allerschönste Stück davon ist doch die Heimat mein. Um sechs Uhr in den Autobus weil man dann schon verreisen muss es finden sich wirklich freundliche Leute bringen zum Lesen das Blattl ?Heute" und dann geht es schon flott dahin verlassen das verregnete Wien.

Der Pernsteiner Bus, er ist ein Renner zu Mittag sind wir überm Brenner das Wetter wird schöner, fast schon heiß in Sterzing gab´s das erste Eis. In wunderbarer Tiroler Natur stürzt man hinein in die Kultur drei Kirchen, die Fresken, der Multscher Altar alle zufrieden, dass man hier jetzt war. Zum Ende des Tages ein Stift noch dazu im Hotel reichlich essen und dann ab zur Ruh´.

Am Bahnhof steht zum richtigen Handeln jeden Freitag ein Markt mit viel Standeln was Berlusconi nicht ganz schafft: wir stützen die italienische Volkswirtschaft. Und dann noch schnell in den kleinen Bus Meran man von oben sehen muss. Dort ist mein schönes Heimatland mit seinem schweren Leid mit seinen stolzen Bergeshöh´n mit seiner stolzen Freud. Sankt Peter ob Gratsch ist wirklich ein Hit Professor Kraft reißt da alle mit Romanik und Älteres in urtümlicher Pracht Kunstfreunden das Herz im Leibe lacht. Ernst Wrba lässt uns nicht vergessen dass wir in einer Kirche g´sessen schlussendlich sich Gesang erhebt und man so Frömmigkeit erlebt.

Ein letzter Blick hinab auf Gratsch rüber zu Schloss Tirol ein Hatsch das Wetter meint es mit uns gut da braucht man einen Sonnenhut. Unten dann, zu eb´ner Erde man wieder hungrig, durstig werde damit man es aushält bis in die Früh wird aufgekocht im Bellevue. So ist auch dieser Tag vollbracht nach einem Diavortrag: gute Nacht.

Dann kommt in seiner Herrlichkeit der Herbst ins Land herein und alle Keller füllen sich mit Heimatfeuerwein. Nach Bozen geht's am nächsten Tag mit Führern schloss Helga einen Vertrag vier Kirchen sind das Minimum so wanderten wir dort herum hörten von Kunst und Malerei Giotto, Kreuzgänge und Allerlei bis im Museum man sich traf fand den Ötzi dort im Schlaf - nein: ermordet, der Arme, so ein Jammer liegt in des Museums Klimakammer. Dort wo aus schmaler Felsenkluft der Eisack springt heraus von Sigmundskron der Etsch entlang bis zur Salurner Klaus´. Dort kamen wir zwar nicht mehr hin wir blieben hängen in Tramin fünf Kirchen hatten wir geschafft es fehlte dann an weit´rer Kraft. Wir pausierten an dem See bei Wein und Eis und auch Kaffee die sechste ging sich dann noch aus ein hypermodernes Gotteshaus.

Meran, 21.4.2010+++

Im Frühling, wenn´s im Tal entlang aus allen Knospen sprießt am Berge blüht es und am Hang der Wandrer schnupft und nießt. Salome, so voller Zucht tanzt auf den Händen, nicht verrucht sie ist auch bekleidet, ganz. Trotzdem heißt er: der Schleiertanz. Und warum lässt sie an das Kleid? Nackt täte sie uns furchtbar Leid: Wer in Müstair nach Nacktheit giert zu allen Zeiten er erfriert. So zieret den Altar das Bild es ist wie immer ziemlich wild auf dem Tablett bringt her das Mädel den abgehackten Johanns-Schädel. Aufwärmend man den Bus erklimmt den Weg zur nächsten Kirche nimmt Sankt Johann und auch Benedikt was alles an dem Wege liegt in Glurns macht man dann Mittagspause Kaffeesüchtige kamen zu ihrer Jause. Und dann hinauf zum Marienberg: war der technische Ausfall Helgas Werk? So sah man schließlich doch die Engeln Und niemand hatte was zu quengeln.

Wo König Ortler seine Stirn hoch in die Lüfte reckt da liegt am Berge noch viel Firn die Kirch´ im Wasser steckt. Am Berge sitzen die Mönchelein und machen sich ihr Leben fein derweilen unten die Kirche versinkt. Vielleicht, weil es von oben stinkt?

In Schenna, zum Erzherzogsgrab stiegen wir alle patriotisch hinab mussten den Führer leider rügen: er ließ Johann zuviel Kinder kriegen. Nachher, zu des Tages Mitten fuhren wir locker auf den Ritten in Gottes und in Hofers Hand prächtige Ausblicke in das Land.

Nach Naturns in aller Frühe wo Proculus weidet seine Kühe sie stehen überm Kirchentor wir staunend drunter und davor. Michael traf ein Geistesblitz erzählte den McKinsey-Witz. Zwei Kirchen sah man noch in Latsch danach ging´s zum dem Sitz der Matsch. Die Churburg war für Ritter gut Ernst Wrba probiert den Eisenhut. Zuletzt der Schnatterpeck-Altar Der Höhepunkt und Krönung war.

Zu toll war unsere Freskenschau wer weiß noch: was-wann-wo genau? Zu kürzen meine Reimes-Pein schließen wir alles dankbar ein. Drei Dutzend Kirchen, Klöster und Berge Ritter, Heilige und Zwerge der Bilderzyklen ohne Zahl verkrafteten wir dieses Mal. 700 Kilometer noch nach Wien die schönen Tage sind dahin.

Dass alles wie am Schnürchen lief man gut speiste, fuhr und schlief man nie stand vor verschloss´nen Toren: das danken wir den Professoren Helga Wöber, Monika Kraft haben es heuer wieder geschafft organisierten eine tolle Reise mit schönem Ziel und gutem Preise.Danke dafür - und weiter so bleibt gesund und bleibet froh.

Und noch ein Dank zum guten Schluss Herrn Hofer und dem Autobus.


Ein Gedicht von Franz Hartmann

Rückblick Fotos klicke hier Bilder von Leopold Nathschläger